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Europa-Aktiv: Ausgabe zum 70jährigen Jubiläum der Europa-Union

Die Europa-Union ist 70jahre alt geworden und hat in dieser Zeit viel erlebt. In der Ausgabe 5/2016 der Mitgliederzeitung Europa-Aktiv finden Sie u.a. ein sehr interessante Zeitreise durch unsere Geschichte...schauen Sie es sich einfach mal.

Herunterladen können Sie die Ausgabe hier: LINK Ausgabe 5/2016

 

 

Landestagung der Europa-Union am 11.10.2014 in Osterholz-Scharmbeck

 

Europaempfang 2014 am Freitag, den 18. Juli 2014 im Gemeindesaal der Johanniskirchengemeinde in Göttingen

 

 


 

Mitgliederversammlung mit europapolitischem Vortrag des Leiters des EIZ Niedersachsens Herrn Heinrich-Wilhelm Klopp zum Thema "Europäische Öffentlichkeit" am Mittwoch, den 24. September 2014

 

Europaempfang der Göttinger Deutsch-Polnischen Gesellschaft und der Europa-Union mit 150 Gästen im St. Johannis-Gemeindesaal. Wir hören Grußworte des Vizekonsuls M. Sorgowicki, des stv. Bundesvorsitzenden der DPG Gerd Hoffmann sowie des EUD-Landesvorsitzenden Wolfgang Zapfe.

 


 

Multimedia-Präsentation "Das Europäische Parlament - Stimme der Bürger" am 24.03.2014 im Alten Rathaus in Göttingen

Besucher der Veranstaltung

Pöttering 1979

Schumannplan 09.05.1950

Europäische Föderalisten demonstrieren für die Vereinigten Staaten von Europa

Europäisches Parlament

Bürgerforum am 21.02.2014 zur Europawahl in Göttingen

 

Vortrag des Präsidenten der Europa-Union Deutschland Rainer Wieland (MdEP und Vizepräsident des Europäischen Parlaments) zu aktuellen Fragen der Europapolitik und den Europawahlen am 28. Oktober 2013 in Göttingen

Gänseessen der Göttinger Europa-Union mit 70 Teilnehmern am 21. November 2013 -Jürgen Gückel und Dr. Josef Ackermann berichten über die jüngste Studienreise in die Türkei 

Göttinger Kreisverband mit den Mitgliedern C. Ziems, L. Tiemann und H. Adam am Stand der Europa-Union im Niedersachsendorf am historischen Vienenburger Bahnhof

Europa-Union KV Göttingen in Brüssel nach Gespräch mit Dr. Johannes Laitenberger, dem Kabinettschef von EU-Kommissionspräsident Baroso, im Oktober 2012 im Brüsseler Berlaymont

Europa-Union KV Göttingen in Brüssel nach Gespräch mit Dr. Johannes Laitenberger,dem Kabinettschef von EU-Kommissionspräsident Baroso, im Oktober 2012 im Brüsseler Berlaymont

 

Türkeireise 2009

Bericht des Göttinger Tageblatts vom 19.01.2010

Nach 50 Jahren EU-Zusage verliert Türkei Geduld
Göttinger Reisegruppe der Europa-Union besucht türkisches Parlament und touristische Ziele

Europa-Union in der Türkei. Seit zehn Jahren fahren politisch interessierte Freunde der überparteilichen Vereinigung in das Land, in dem der Ehrenvorsitzende Josef Ackermann einst lehrte. Immer geht es darum: Ist die Türkei reif für Europa? Diesmal war der Wandel unübersehbar. Neu war die Ungeduld, mit der die Türken – noch – nach Europa drängen.

So hatte es in all den Jahren und in alle den Gesprächen noch keiner formuliert: „Wir warten seit 50 Jahren. Wie lange will man uns noch hinhalten? Und: Die Türken sollten sich die Frage stellen, warum warten wir seit 1959? Lohnt es sich noch zu warten?“ Nail Alkan,
Professor für Politik an  der Gazi-Universität von Ankara und Vorsitzender des  deutsch-türkischen Solidaritätsvereins, sprach Klartext: Er verlangt insbesondere von den Deutschen, klare Position zu beziehen und den Türken im Beitrittsprozess zu helfen. Bis vor fünf Jahren seien die Türken von der EU-Aussicht noch begeistert gewesen. Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit habe sich inzwischen bei vielen breit gemacht. Und das bei all den Anstrengungen und – von vielen empfundenen – Zumutungen, die die gesellschaftliche Annäherung an Europa den Türken abverlange.

Die eindringlichen Worte Alkans sind den 35 Reisenden der Europa-Union Göttingen wohl besonders im Gedächtnis
geblieben. Doch neben den spannenden politischen Treffen mit hochrangigen Politikern und Wissenschaftlern bleibt auch der Eindruck eines wunderbaren Reiselandes Türkei: Istanbul, Ankara, die einstige Hochburg des Hethiter- Reiches Hattuscha, Kappadokien mit seinen skurrilen Tuffstein-Landschaften sowie Konya und am Ende Antalya waren die Ziele. Dass die europäisch-asiatische Weltstadt Istanbul mit Sultanspalast, Hagia Sophia, Blauer Moschee und den beeindruckenden Zisternen einmal eine eigene Reise wert ist, wurde sofort beschlossen. In zwei Jahren soll es nur an den Bosporus gehen.

Natürlich machte auch das touristisch erschlossene Kappadokien tiefen Eindruck. Seltener besucht sind Gordion (Gordischer Knoten) mit seinen beeindruckenden, bis 100 Meter hohen Grabhügeln, unter anderem des Königs Midas, sowie Hattuscha, Hauptstadt der Hethiter (1650 bis 1200 vor Christus). Den Eindruck der gewaltigen Tore (Löwen-, Königstor) der auf einen Hügel gebauten Stadt vertiefte ein Vortrag des deutschen Archäologen Prof. Thomas Zimmermann, der eindrucksvoll neueste Erkenntnisse über die ältesten Kulturen der heutigen Türkei schilderte. Jüngste Funde, so Zimmermann, über 2200 Jahre altes geschmiedetes Eisen veränderten das Weltbild der Metallurgie grundlegend.

 

 

Baltikumreise 2008

Bericht des Göttinger Tageblatts vom 03.01.2009

Politik und Bildung auf der Bernsteinroute
Kreisverband der Europa-Union bereist die jungen EU-Staaten des Baltikums

Alle sechs nordosteuropäischen Staaten in zehn Tagen: Eine anstrengende, aber höchst einträgliche politische Bildungsreise haben 45 Mitglieder und Freunde des Kreisverbandes der Europa-Union Göttingen hinter sich.Jürgen Gückel war mit in Polen, Russland, in den drei jungen EU-Staaten des Baltikums – Lettland, Estland, Litauen – und in Finnland.

Der Glanz von Bernstein begleitete die Reise – ob in der malerischen Altstadt von Danzig in Polen, ob in Nidden auf der Kurischen Nehrung, in Memel (Klaipeda), dem barocken Wilna (Vilnius) in Litauen, dem Jugendstil-Juvel Riga in Lettland, der mittelalterlichen estischen Hauptstadt Tallinn (einst Reval) oder jenseits des finnischen Meerbusens in Helsinki. Überall Bernstein für Touristen in Hülle und Fülle.
Doch die touristischen Sehenswürdigkeiten wie Europas größte Burganlage (Marienburg, Polen), das Kant-Grabmal am wiedererbauten Dom von Königsberg (Russland), die Burg Trakai bei Vilnius oder der überwältigende Berg der Kreuze im Norden Litauens waren nur ein Teil der Busreise. An vier Abenden informierten sich die Göttinger bei fachkundigen Referenten über die politische und gesellschaftliche Entwicklung in den jungen EU-Staaten. Etwa bei Malgorzata Gumos, der einstigen Solidarnosc-Aktivistin, die die Verhältnisse in Polen beschrieb. Das litauische Bildungssystem stand in Vilnius, die Außenpolitik der baltischen Staaten im Tallinn im Vordergrund. Spannend schilderte der Göttinger Jura-Professor Thomas Schmitz seine Arbeit an der Universität Riga. Er beklagte „schwerwiegende Demokratiemängel“, etwa bei dersozialen Sicherheit oder beim fehlenden Gefühl für fundamentale Bürgerrechte.

Bettelnde Rentner, alte Frauen, die die Parks kehren, machten die Not der Alten sogar sichtbar. Dass die 30 Prozent Russen in Lettland – in Riga gar die Mehrheit von 52 Prozent – keine Staatsbürger sind, sei mit EU-Prinzipien nicht vereinbar. Andererseits sei die russische Minderheit in keinem der baltischen Staaten wirtschaftlich diskriminiert. Es gehe ihnen besser als in der Enklave Kaliningrad, sie
genössen die Freiheit der EUMitgliedschaft. Und die Jugend – auch das war augenfällig – sieht gut gebildet und westlich orientiert mit großer Zuversicht in die Zukunft.