PM: 70 Jahre Europa-Union Deutschland: 

Engagement für ein geeintes Europa wichtiger denn je
„Frieden, Freiheit und offene Grenzen: Was heute in Europa selbstverständlich scheint, war nach dem Grauen des zweiten Weltkriegs ein ferner Traum. Doch die Männer und Frauen, die im Dezember 1946 die Europa-Union ins Leben riefen, ließen sich nicht entmutigen“, erinnert Harm Adam, der Göttinger Europa-Union Kreisvorsitzende,  anlässlich des 70. Jahrestages der Gründung der überparteilichen Europa-Union Deutschland. „Unabhängig von Herkunft, Konfession oder Parteizugehörigkeit arbeiteten sie gemeinsam daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Heute sind wir gefordert, diese Vision zu verteidigen, das Erbe zu bewahren“, so Adam weiter.
Viele konkrete Forderungen der Europa-Union seien im Laufe der Jahre erfüllt worden, darunter die Abschaffung der Grenzkontrollen in Europa, die Direktwahl des Europäischen Parlaments und dessen kontinuierlicher Ausbau hin zu einer starken europäischen Volksvertretung. 
„Dem europäischen Einigungswerk verdankt Deutschland die längste Friedensperiode seiner Geschichte und eine nie gekannte wirtschaftliche Entwicklung“, betont Adam. „Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenwürde sind oberste Prinzipien der Europäischen Union. Dennoch sind Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in zahlreichen EU-Staaten heute in Gefahr“, warnt der Kreisvorsitzende. Vielerorts in Europa erlägen Menschen wieder der Versuchung des Nationalismus und der Abschottung. „Dabei bedürfen die großen Herausforderungen unserer Zeit gemeinsamer Antworten. Um bei diesen Themen mitgestalten zu können, müssen die europäischen Staaten mit einer Stimme sprechen“, so Harm Adam.
Deshalb setze sich die Europa-Union gerade jetzt für eine noch weitreichendere politische Integration ein. „Die EU braucht eine gemeinsame Außenpolitik, die den Namen auch verdient. Noch dringender benötigt sie aber das Bekenntnis ihrer Bürgerinnen und Bürger zur europäischen Idee, einem solidarischen Miteinander und ihren freiheitlichen Grundwerten“ mahnt Harm Adam. Diese Überzeugung eine die 17.000 Mitglieder der Europa-Union Deutschland, der deutschen Sektion der Union Europäischer Föderalisten. „Das 70. Gründungsjubiläum ist uns im Kreisverband Ansporn, die Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte zu verteidigen und die Begeisterung für unsere Vision von Europa zu den Menschen im Landkreis Göttingen zu tragen“, bekräftigt der Vorsitzende.
Das 70. Jubiläum der überparteilichen Europa-Union Deutschland wird am 9. Dezember an ihrem Gründungsort, im niedersächsischen Syke, gefeiert.
PM zum BREXIT: Erklärung der Europa-Union Deutschland Kreisverband Göttingen
Die Europa-Union bedauert das Votum der Briten, sieht den Brexit aber auch als Chance zur Reform der EU
Der Göttinger Kreisverband der überparteilichen Europa-Union bedauert die Entscheidung der britischen Bevölkerung, aus der EU auszutreten.  Hierzu erklärt der Kreisvorsitzende Harm Adam, Kreistagsabgeordneter aus Bovenden: 
"Das knappe Ergebnis muss akzeptiert werden. Es muss jedoch von den 27 Mitgliedstaaten als Weckruf verstanden werden, dass ein Weiter so in der EU nicht möglich ist. Deshalb ist der Brexit Anlass zur Neubestimmung der Ziele der europäischen Einigung und bietet die Chance zur Reform der EU.  
Weite Teile der Bevölkerung (und dies gilt nicht nur für England) sind mit dem Zustand der EU unzufrieden. Die EU wird als bürokratisch, ihre Prozesse als langsam, komplex und intransparent empfunden. Hier müssen insbesondere die Mitgliedstaaten zu schnellerem gemeinsamen, dem Bürger verständlichen Handeln kommen, statt nationalen Egoismen zu frönen. Die eigentliche Krankheit ist die auffällige Schwäche der Debatte über Europa und europäische Entscheidungen innerhalb der einzelnen Mitgliedstaaten. Wir sollten alle gemeinsam  - die nationalen und regionalen Regierungen, die Gemeinden und die Zivilgesellschaft – den Bürgern den Mehrwert der Europäischen Union darlegen. 
Viel zu lange wurden die Erfolge  der EU der nationalen Politik und die Entscheidungen, die den Bürger eventuell ärgerten, nicht erklärt sondern Europa zugeschrieben – ohne deutlich zu machen, dass die eigene nationale Regierung im Rat wesentlicher Teil der Entscheidung war. Um den Trend des Vertrauens- und Identifikationsverlustes zu brechen, braucht es eine breite Debatte über den Nutzen von Europa und die mangelnden Möglichkeiten jedes einzelnen Mitgliedstaates, international gehört zu werden; jeder Mitgliedstaat ist in der heutigen multipolaren Welt politisch eine Mittelmacht. Hierzu sind Kompromisse erforderlich, die gemeinsam gefunden werden müssen. Das ist nicht leicht, aber gerade die Europa-Union betont bereits im Hertensteiner Programm von 1948, dass Streitigkeiten, die zwischen ihren Mitgliedern entstehen, im Rahmen der Europäischen Union geschlichtet werden sollen. 
Damals war kaum absehbar, dass europäische Einigungsweg zur Erfolgsgeschichte werden würde: Mehr als 70 Jahre Frieden auf dem Kontinent, Wohlstand durch den Binnenmarkt, offene Grenzen, der Euro als gemeinsame Währung, das direkt gewählte Europäische Parlament, Austauschprogramme für Studierende und Arbeitnehmer und vieles andere mehr sind Errungenschaften, die wir von den Europagegnern nicht in Gefahr gebracht werden dürfen. 
Das Ergebnis des britischen Referendums und auch die weit verbreitete Unzufriedenheit in vielen der anderen EU-Staaten machen jedoch auch deutlich, dass eine Kursbestimmung in der EU überfällig ist. Ziel muss es ein, deren Politik bürgernäher zu gestalten und den Menschen die Vorteile der EU  stärker zu verdeutlichen. Die Währungsunion muss zur Wirtschaftsunion weiterentwickelt werden, und die Rolle der EU in der Außen- und Sicherheitspolitik muss gestärkt werden. Es geht um mehr Gerechtigkeit und Solidarität, unter anderem um die Schaffung von Arbeitsplätzen, vor allem für jüngere Menschen, um sozialen Ausgleich, um eine bessere Flüchtlingspolitik und auch um die Schließung von Steuerschlupflöchern innerhalb und außerhalb der EU. 
Die Europa Union Göttingen fordert eine breite öffentliche Debatte über die Zukunft der EU. Die großen Herausforderungen, vor denen Europa steht, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, die Überwindung der Arbeitslosigkeit, die Energiewende, die Vermeidung einer Klima-Katastrophe  ebenso wie das Flüchtlings- und das Terrorismusproblem können nur durch gemeinsames Handeln gemeistert werden."

 

 

PM zum Europatag 2016 am 09.05.2016– Einstehen für europäische Werte!

„Nationalismus und die Angst vor Fremdem haben zu den schwärzesten Kapiteln in der deutschen und europäischen Geschichte geführt“, erinnert Harm Adam, Kreisvorsitzender der Europa-Union Göttingen anlässlich des Europatages am 9. Mai. „Im vereinten Europa sind Generationen von Menschen herangewachsen, für die Frieden und Wohlstand selbstverständlich sind. Das ist ein großes Glück. Dennoch dürfen wir niemals vergessen, woher wir kommen“, mahnt Adam. Die derzeit wiedererstarkten national-chauvinistischen Parteien und Bewegungen in Europa stellten eine große Gefahr dar.

„Es steht nichts Geringeres auf dem Spiel als Europas Zugehörigkeit zur westlichen Wertegemeinschaft“, warnt Harm Adam. „In den europäischen Verträgen haben sich die EU-Mitgliedstaaten zur Achtung der Menschwürde, zu Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Die Europäische Grundrechtecharta garantiert Meinungs- und Religionsfreiheit, Gleichberechtigung und die Freiheit der Medien“ erinnert Nachname.

„Es liegt auch an uns Bürgerinnen und Bürgern, diese Werte zu verteidigen. Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Vielfalt, Toleranz und Solidarität in Deutschland und Europa gelebt werden“, sagt der Vorsitzende der Göttinger Europa-Union. „Dazu gehört auch, in unserem alltäglichen Umfeld Vorurteile nicht unwidersprochen zu lassen und populistische Parolen mit Argumenten zu entkräften“, so Adam.

Ein klares Bekenntnis zu Europa und seinen Werten setzte die Europa-Union Deutschland bei ihrem 61. Bundeskongress am 16./17. April in Dresden. Unter dem Motto „Herausforderungen meistern, Errungenschaften bewahren, Grundwerte verteidigen“ forderte der Verband ein klares Bekenntnis für Presse- und Meinungsfreiheit im Dialog mit Partnerländern der EU und begrüßte die neuen Mechanismen zur Überprüfung der Rechtsstaatlichkeit in den EU-Mitgliedstaaten.

 

 

PM 19.09.2013: Vortrag zu "Netzneutralität für die Europäische Informationsgesellschaft" am 27. September 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

die überparteiliche Europa-Union lädt in Kooperation mit dem Europäischen Informations-Zentrum (EIZ)  Niedersachsen zu einem „Göttinger Europagespräch“  zu dem Thema „Netzneutralität in der Europäischen Informationsgesellschaft“ ein. Am Freitag, den 27. September 2013 spricht um 19 Uhr im Alfred-Hessel-Saal des Historischen Gebäudes der SUB (Paulinerkirche), Papendiek 14, Göttingen, der renommierte Göttinger Kartellrechtler Prof. Dr. Torsten Körber.

Bereits im vergangenen Jahr befasste sich der Veranstalter in einer Podiumsdiskussion mit Parteivertretern mit deren Forderungen an eine „Europäische Netz- und Datenschutzpolitik“.  Einigkeit bestand seinerzeit, dass zu den grundlegenden Fragen der Netzpolitik unter dem Vorzeichen der „Freiheit im Internet“ auch die Netzneutralität zählt. Ihr Begriff meint die gleichberechtigte Übermittlung von Datenpaketen im Internet. Die Europäische Union bekennt sich zu diesem politischen Ziel und hält die nationalen Regulierungsbehörden an, die Transparenz in der Netzwirtschaft zu stärken und die Behinderung oder Verlangsamung des Internetverkehrs zu verhindern.

Dennoch sorgen sich nicht nur aufmerksame Netzpolitiker aus aktuellem Anlass um die Zukunft der freien Kommunikation und freien Märkte insbesondere  im Bereich der Breitbandversorgung. So kündigte die Deutsche Telekom an, ihren Kunden ab dem 2. Mai 2013 ab bestimmten Datenübertragungsmengen den Internetzugang auf eine langsame Geschwindigkeit zu drosseln. Droht durch diese und andere Maßnahmen eine Einschränkung der Freiheit im Internet? Besteht Handlungsbedarf für die Regulierungsbehörden? Sollte die Politik ein „Recht auf Flatrate“ konstituieren?  Das sind die Ausgangspunkte des Vortrages und einer sicher lebendigen Diskussion.

Einer Anmeldung zu der Veranstaltung, bedarf es nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Harm Adam

 

PM 20.06.2013: Mitgliederversammlung erweitert Vorstand und verzeichnet eine ungebrochen positive Mitgliederentwicklung

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Göttinger Kreisverband der überparteilichen Europa-Union verzeichnet eine ungebrochen dynamische Mitgliederentwicklung. Der einstimmig als Vorsitzender bestätigte Bovender Rechtsanwalt und Kreistagsabgeordnete Harm Adam konnte am vergangenen Dienstag vor gut 50 Mitgliedern und Gästen berichten, dass allein im 1. Halbjahr 2013 25 Neumitglieder geworben wurden und der Kreisverband mit 187 Mitgliedern zwischenzeitlich zum mitgliederstärksten niedersächsischen Verband avanciert sei. Mithin sei es bis zu dem Ziel, bis zu der Europawahl am 25. Mai 2014 im Landkreis Göttingen mehr als 200 proeuropäisch Gesinnte für die Mitgliedschaft in der 1934 in der Schweiz gegründeten und der Union Europäischer Föderalisten angeschlossenen Bürgerinitiative zu gewinnen, nicht mehr weit.

Alle Vorstands- und Delegiertenwahlen erfolgten einstimmig. Neben dem Christdemokraten Adam sind der Sozialdemokrat Friedhelm Hesse und der grüne Ratsherr  Sascha Völkening stv. Vorsitzende. Die parteilosen Christoph Ziems und Rolf Hammerath amtieren weiter als Schriftführer bzw. Schatzmeister. Als Beisitzer fungieren Karl Drewes, Gerhard Lindemann, Yonas Schifferau, Hartwig, Ubben, Otto Arwed Worm, Sigrid Jacobi, Stefan Klute und Walfried Tschauder. Damit sind wir je drei ausgewiesene Christdemokraten, Sozialdemokraten und Parteilose sowie je zwei Grüne und Liberale Mitglieder des erweiterten Kreisvorstandes. Eine Verjüngung konnte durch Eintritt von drei Jungen Europäischen Föderalisten in den Kreisvorstand erreicht werden. Die Göttinger Europa-Union dokumentiert damit ihre breite Verankerung in den proeuropäisch ausgerichteten demokratischen Parteien und gesellschaftlichen Gruppen, die unter anderem auch bezwecken soll, der immer wieder mit Forderungen nach einer Renationalisierung verbundenen „(Euro)paskepsis“ entgegen zu wirken.

Nachdem der angekündigte Referent zur politischen Situation in Ungarn aufgrund unvorhergesehener zusätzlicher Verspätungen der Bahn Göttingen nicht erreichte, entspann sich auf ein Statement des Ehrenvorsitzenden und Türkei-Kenners Dr. Josef Ackermann eine kontroverse Diskussion zu der Frage, ob die Türkei trotz der aktuellen Konfrontation zwischen säkularen Bevölkerungsgruppen und der islamisch geprägten Obrigkeit weiter eine Beitrittsperspektive zur Europäischen Union besitzt. Dr. Ackermann erkannte in dem Umstand, dass das Militär nicht mehr die einst dominierende Rolle habe, der aktuellen Krise mit nicht hinnehmbaren Verletzungen elementarer Menschen- und Bürgerrechte auch positive Gesichtspunkte ab. Weitere Beiträge befassten sich mit der absehbaren Erweiterung der EU, die in einem Europa der mehreren Geschwindigkeiten einer Vertiefung der politischen Zusammenarbeit zwischen den Staaten, die dies anstreben, nicht im Wege stehen dürfe.

Bis September 2013 stehen folgende Veranstaltungen auf dem Terminkalender:

Am 7. August 2013 wird das Referat zu dem brisanten Thema "Ungarns Menschen - Rechte und Menschenrechte"  ab 19 Uhr in der Bibliothek der Kanzlei Menge Noack, Robert-Koch-Straße 2, 37075 Göttingen, nachgeholt. Hierzu wird der  langjährige Auslandkorrespondent und aktuelle Herausgeber sowie Chefredakteur des Informationsportals EurActiv.de, der gebürtige Österreicher Ewald König, vortragen. In Ungarn schränken durch verfassungsändernde Mehrheiten demokratisch legitimierte Parlamentsentscheidungen die Bürger- und Menschenrechte zunehmend ein. Wie können und sollen wir reagieren?

Am Freitag, den 27. September 2013, wird ab 19 Uhr der Göttinger Wettbewerbsrechtler Prof. Dr. Torsten Körber in der Paulinerkirche zu dem Thema „Netzneutralität für die europäische Informationsgesellschaft“ sprechen. Bei dieser Veranstaltung wird sich ein Empfang auf Einladung des Kooperationspartners, des Europäischen Informations-Zentrums (EIZ) Niedersachsen, anschließen.

Für eine Berichterstattung in den regionalen Medien wären wird dankbar. Photos des Kreisvorsitzenden und der in der Versammlung anwesenden neuen Kreisvorstandsmitglieder sind angehängt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Harm Adam

 

PM 13.06.2013: Europa-Union KV Göttingen: Vortrag zur politischen Situation in Ungarn am 18. Juni 2013 - "Ungarns Menschen - Rechte und Menschenrechte"

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Göttinger Kreisverband der überparteilichen Europa-Union Deutschland befasst sich mit der aktuellen politischen Situation in Ungarn. Im Rahmen seiner öffentlichen Mitgliederversammlung, die am Dienstag, den 18. Juni 2013, ab 19 Uhr in der Scharwache des Bullerjahn im Alten Rathskeller, Markt 9, Göttingen, stattfindet, wird der österreichische Journalist und Publizist Ewald zu dem Thema "Ungarns Menschen - Rechte und Menschenrechte" sprechen. König ist  langjähriger Auslandkorrespondent österreichischer Medien in Berlin und aktuell Herausgeber sowie Chefredakteur des Informationsportals EurActiv.de. In Ungarn schränken durch verfassungsändernde Mehrheiten demokratisch legitimierte Parlamentsentscheidungen die Bürger- und Menschenrechte zunehmend ein. Wie können und sollen wir reagieren? Das sind die Fragestellungen, die Anlass für eine rege Diskussion nach dem Einführungsstatement des Referenten bieten.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung werden nach dem Vortrag Vorstands- und Delegiertenwahlen abgewickelt.

Für eine Vorankündigung in den Medien wären wir dankbar. Rückfragen sind an den Kreisvorsitzenden zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Harm Adam

 

PM 30.05.2013:Europagespräch am 6. Juni 2013 mit bekanntem Schriftsteller Eginald Schlattner zu "Rumänien - Demokratie in Gefahr?"

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Göttinger Kreisverband der parteiunabhängigen Europa-Union setzt die Reihe seiner Europagespräche zu aktuellen europapolitischen Themen fort. Zu einer Veranstaltung „Rumänien – Demokratie in Gefahr?“  laden wir für Donnerstag, den 6. Juni 2013, 19.30 Uhr, in den großen Gemeindesaal der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis, Am Johanniskirchhof 2, 37073 Göttingen, ein. Der in Siebenbürgen wohnhafte rumäniendeutsche Schriftsteller Eginald Schlattner, von Haus aus evangelischer Theologe, wird zu den nach wie vor bedenklichen gesellschaftlichen Verhältnissen in Rumänien referieren.

Schlattner, über seine Pensionierung hinaus Gefängnispfarrer und Pastor einer nicht mehr vorhandenen Gemeinde in Siebenbürgen, hat in seinen drei bisher erschienenen Romanen (Der geköpfte Hahn, Rote Handschuhe, Das Klavier im Nebel), von denen zwei bereits verfilmt wurden, in autobiographisch angelehnter Art das Leben der Volksgruppen, besonders aber der deutschen Volksgruppe, im Raum Siebenbürgen zwischen den Jahren 1943 und dem Ende der 1950er Jahre behandelt.

Die persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen machen unseren Gast zu einem glaubwürdigen Zeitzeugen, der aus der Distanz des politisch denkenden Theologen und Intellektuellen eindrucksvolle Schlaglichter auf den Zustand der rumänischen Gesellschaft heute werfen wird.

Ein Empfang schließt sich in der Scharwache des Bullerjahn im Alten Rathskeller an und bietet die Möglichkeit, sich über den Vortrag und andere europapolitische Themen auszutauschen.

Das von Herrn Schlattner zur Verwertung im Rahmen dieser Pressemitteilung bzw. Veranstaltungsankündigung freigegebene Photo zeigt den Referenten in "seiner" alten romanischen Gemeindekirche  in Rothberg im traditionellen Mantel der Siebenbürger Sachsen.

Für eine Berücksichtigung dieser Pressemitteilung im Rahmen Ihrer Berichterstattung wären wir dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Harm Adam

 

 

PM 16.05.2013: Europa auf der Straße - Bürger reden mit Bürgern in Göttingens Fußgängerzone über die Europäische Union
(eine Aktion der Göttinger Europa-Union und der Jungen Europäischen Föderalisten)

Am 22. Mai liegt Europa am Boden, und zwar von 11-16 Uhr in Form einer 3 mal 3 Meter großen Zeitungsplane, die im Rahmen der Aktion „Europa mitbeSTIMMEN“  neben der Göttinger Fußgängerzone vor der Jakobikirche auch in 49 weiteren deutschen Städten ausgelegt wird. Die von der überparteilichen und pro-europäischen Europa-Union Deutschland e.V. initiierte Kampagne soll die Bürger über ihre europäischen Unionsbürgerrechte, über die Europäische Union und das Europäische Parlament im lockeren Gespräch informieren.

Was bringt die Unionsbürgerschaft? Wer ist mein Europa-Abgeordneter? Was soll ein EU-Wahlrecht bewirken? Welche Forderungen haben Bürgerinitiativen wie „Let Me Vote“ oder „Fraternité 2020“? - Solche und weitere Fragen werden bei den Bürgerbegegnungen thematisiert.

Zwanzig Jahre nach der Einführung der Unionsbürgerschaft durch die Maastrichter Verträge ist es gerade im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger und zu Zeiten der Wirtschaftskrise ein Anliegen der überparteilichen Europa-Union und ihrer Jugendorganisation der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF), die Menschen über ihre Rechte als EU-Bürger zu informieren. Auch sieht der Verband dies als Möglichkeit, die Bürger über die Forderungen des Vereins in Kenntnis zu setzen, wie jene nach einer Ausweitung des Wahlrechts für EU-Bürger auf alle politischen Ebenen jenes Landes, in welchem sie ihren Wohnsitz genommen haben.


 

PM 12.04.2013: Europagespräch am 18. April 2013 zur "Europäischen Handels- und Wirtschaftspolitik"

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Göttinger Kreisverband der parteiunabhängigen Europa-Union organisiert eine Vortragsreihe mit regionalen Europa-Abgeordneten zu Themen, denen sich die Referenten im Rahmen ihrer Arbeit im Europäischen Parlament besonders widmen. Den Auftakt bestreitet die Hildesheimer Europaabgeordnete Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU/EVP) zur „Europäischen Handels- und Wirtschaftspolitik“ . 

Hierzu laden wir auf Donnerstag, den 18. April 2013, 19 Uhr, in den Saal Georgia Augusta 2 des Parkhotels Ropeter, Kasseler Landstraße 45, 37081 Göttingen, herzlich ein.

Frau Prof. Dr. Quisthoudt-Rowohl ist eine profilierte Handelspolitikern, die sich unlängst prominent zu den Bestrebungen zur Errichtung einer Freihandelszone zwischen den USA und der EU geäußert hat. Ein Thema dürften auch die Pläne der EU-Kommission gegen unfaire Billigkonkurrenz aus dem Ausland sein. Antidumping- und Antisubventionsinstrumente sollen effizienter werden, so dass die Hersteller aus der EU vor unlauteren Handelspraktiken ausländischer Unternehmen und der Gefahr eventueller Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden.

Die Referentin, Europaabgeordnete seit 1989, deren Biographie im Anhang dokumentiert ist, steht nach ihrem Eingangsstatement zur Kommentierung von Diskussionsbeiträgen zur Verfügung. Ein Empfang mit Imbiß schließt sich an. Einer Anmeldung bedarf es nicht, zur besseren Planung ist sie allerdings an info@europaunion-goettingen.de erwünscht.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe wird der sozialdemokratische Europaabgeordnete Bernd Lange am 29. Oktober in Dransfeld zur Europäischen Industriepolitik mit dem Fokus auf die  Automobilindustrie sprechen. Kooperationspartner ist dann die Volksbank Südniedersachsen eG.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Harm Adam